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Das Gehirn

DAs Gehirn und Meditation / Yoga

eine kleine Einführung in das Gehirn und seine Strukturen als Basis für meine Arbeit bei Stress, Ängsten, Depression, Regulation von Emotionen, mit Meditation, Yoga und EMDR. Hierbei spielen das Nervensystem, insbesondere der Vagusnerv (Artikel folgt), wie Stress auf das vegetative Nervensystem wirkt und wie Sie mit Yoga und Meditation eine Stressantwort geben können, eine Rolle. Bei Trauma und EMDR spielen die entwicklungsgeschichtlichen Gehirnteile eine wesentliche Rolle.

Das limbische System

Emotionen werden im limbischen System verarbeitet

Limbisches System -

Emotionen - Meditation - Stress

Coaching Bielefeld 

Das limbische System ist eine Funktionseinheit des Gehirns und besteht aus verschiedenen Strukturen bzw. Anteilen des Gehirns.

Anatomisch betrachtet bilden die Strukturen einen doppelten Ring um die Basalganglien und den Thalamus. Phylogenetisch wird es gebildet aus alten Anteilen der Großhirnrinde und subkortikalen Strukturen, die medial der Hemisphäre liegen.

 

Es gliedert sich u. a. in die folgenden anatomischen Strukturen (Achtung: diese Auswahl ist nicht vollständig)

  • Hippocampus
  • Amygdala (Mandelkern)
  • Nucleus anterior des Thalamus

 

Das limbische System ist u. a. entscheidend für die Verarbeitung von Emotionen. Auch werden ihm intellektuelle Leistungen zugesprochen. Andere kortikale und nicht-kortikale Strukturen des Gehirns üben einen großen Einfluss auf das limbische System aus. Die Entstehung von Emotionen und Triebverhalten muss als Zusammenspiel vieler Gehirnanteile betrachtet werden.

Außerdem ist das limbische System für die Ausschüttung von Endorphinen verantwortlich.  

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Limbisches_System   eingesehen am 26.8.2020

Das Gehirn

ein kleiner Überblick über die für meine Arbeit wesentlichen anatomischen Strukturen und physiologischen Eigenschaften.

Das Gehirn im Überblick

  • Großhirn
  •  Zwischenhirn
  •  Mittelhirn
  • Brücke
  •  Verlängertes Mark
  •  Kleinhirn

Mittelhirn, Brücke und verlängertes Mark bilden den Hirnstamm oder das Stammhirn.

 

 

Das Großhirn bedeckt als größter Anteil die anderen Gehirnteile. Es verarbeitet Sinneseindrücke, steuert Bewegungsabläufe und ist Sitz der höheren geistigen Funktionen.

Die Axone der Neurone (Nervenzellen) aus dem motorischen Rindenfeld des Großhirns laufen als Pyramidenbahn zum Rückenmark und steuern die willkürlichen Bewegungen.

Im Inneren des Großhirns liegen die Basalganglien, die zum extrapyramidal-motorischen System gehören und ebenfalls an der Steuerung von Bewegungsabläufen beteiligt sind.

 

Eine besondere Bedeutung kommt dem limbischen System bezüglich Gefühlen und emotionalen Reaktion zu. Daher gehe ich hier an an anderer Stelle (siehe oben)  extra ein. Das limbische System setzt sich zusammen aus Anteilen der verschiedenen Teile des Gehirns.

 

Das Zwischenhirn (Diencephalon) besteht aus Thalamus, Hypothalamus  (zentrales Bindeglied zwischen Nerven- und Hormonsystem) und Hypophyse (Hirnanhangsdrüse). Es ist die Schaltstelle zwischen Großhirn und Hirnstamm. Im Bereich des Hirnstamms finden sich zahlreiche auf- und absteigende Nervenbahnen sowie wichtige Regelzentren für die Grundaktivitäten des Lebens wie Atmung und Kreislauf. Außerdem werden hier Aufmerksamkeit und Schlaf gesteuert.  

Die Hirnnerven sind zwölf Paar Hirnnerven. Sie haben sensorische und/oder motorische Funktionen und steuern so die Augenbewegungen, die mimische Muskulatur und Sensorik des Gesichtes, leiten Informationen von Auge, Nase, Mund, Ohr und Gleichgewichtssinn ins Gehirn. Außerdem regulieren sie lebenswichtige Grundfunktionen wie die Herz- und Magen-Darm-Tätigkeit. Das Kleinhirn liegt in der hinteren Schädelgrube und koordiniert die Motorik. Das Rückenmark verbindet das Gehirn mit der Peripherie. Es steuert zB Muskulatur und empfängt Signale von Tast- und Schmerzsinn.  

Die Reflexe sind vom Willen unabhängige, immer gleich ablaufende Reaktionen auf Reize. 

Das periphere Nervensystem

 

Nachdem die Nerven das Rückenmark verlassen haben, werden sie dem peripheren Nervensystem zugerechnet. In Hals-, Lenden und Beckenhöhe verflechten sich mehrere Spinalnerven und bilden Plexus, zB des Plexus brachialis für die Muskulatur des Arms und den Plexus sacralis für die Beine. 

Das vegetative Nervensystem

Das vegetative Nervensystems

èSteuert lebenswichtige Funktionen wie die Atmung, den Kreislauf und den Stoffwechsel

èBesteht aus zwei großen Teilsystemen:

                      SYMPATHIKUS     (ist Zuständigkeit für Aktivität. Stimuliert Herz-Kreislauf-System 

                                                       und Atmung und hemmt zB die Darmfunktion.

                      PARASYMPATHIKUS     (fördert eher Phasen der Ruhe, zB Verdauungstätigkeit)

              die auf die meisten Organsysteme entgegengesetzt wirken

 

 

Polyvagaltheorie nach Stephen Porges

 Ausführungen folgen

Quelle:  Nicole Menche - Biologie, Anatomie, Physiologie, 5. A., Elsevier