EMDR (Eye Movement desensitization and Reprocessing)

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) hat sich als eine sehr effektive und schonende Methode seit den 90er Jahren in der Behandlung von Traumafolgestörungen (PTBS - Posttraumatische Belastungsstörung) gezeigt. Neben Traumafolgestörungen wird es zunehmend auch bei anderen psychiatrischen Störungsbildern eingesetzt.

 

EMDR wird in das Gesamtbehandlungskonzept eingebunden. Das Gesamtbehandlungskonzept wird sorgfältig erarbeitet, auch findet auch hier ein erstes Gespräch statt, indem sowohl Ressourcen und Wünsche Ihrerseits, als auch Ihr Leidensdruck berücksichtigt werden. Da es sich um sehr sensible Inhalte handelt, werden Intensität und Geschwindigkeit der Behandlung im therapeutischen Prozess verändert und angepasst. Ihre eigenen Möglichkeiten und Verarbeitungsgeschwindigkeit werden hierbei beachtet.

 

Das Gesamtbehandlungskonzept wird mit Ihnen gemeinsam sorgfältig erarbeitet und abgestimmt.

 

Der eigentliche EMDR Prozess wird in acht Phasen unterteilt:

 

1. Anamnese und Behandlungsplanung

2. Vorbereitung und Stabilisierung

3. Bewertung des Traumas

4. Desensibilisierung und Reprozessieren

5. Verankerung der positiven Kognition

6. Körpertest

7. Abschluss

8. Nachevaluation

 

Psychotherapie ist und bleibt ein individueller Prozess. Einige Abläufe bleiben bestehen und sind wichtig, um EMDR gezielt und wirksam einsetzen zu können. Der richtige Zeitpunkt gerade zum Einstieg in die Intervention ist jedoch wichtig.