"Going with the flow......"

Erschöpfung & Burnout in der Führungsetage

Erschöpfung entsteht selten plötzlich. Sie entwickelt sich schrittweise - oft über Jahre hinweg - in einem Umfeld hoher Verantwortung, dauerhafter Anforderung und begrenzter Regenerationsmöglichkeiten. 

Burnout ist dabei kein individuelles Versagen, sondern das Ergebnis chronischer Überlastung in komplexen Rollen. Gerade Führungskräfte und Unternehmer:innen neigen dazu, frühe Warnzeichen zu übergehen, Verantwortung weiterzutragen und eigene Grenzen zu relativieren. 

Besonders gefährdet sind Menschen in verantwortungsvollen Positionen, Führungskräfte, Unternehmer sowie engagierte Fachkräfte mit hoher Leistungsorientierung. 

Auch gefährdet sind Menschen, mit entsprechend dysfunktionalen Denkmustern, "Perfektionisten", ungesunde Antreiberdynamik o.ä., was dann weniger mit der eigentlich beruflichen Position zu tun hat. 

 

 Organisation & Unternehmensführung

 

 

Erschöpfung ist nicht gleich Burnout - Burnout ist mehr als Erschöpfung

Nicht jede Erschöpfung ist ein Burnout - aber jede Burnout-Entwicklung beginnt mit Erschöpfung. 

Eine klare Differenzierung ist wichtig:

  • Erschöpfung beschreibt einen zustand reduzierter körperlicher, emotionaler oder mentaler Energie
  • Burnout bezeichnet einen fortgeschrittenen Zustand chronischer Überlastung mit deutlicher Beeinträchtigung von Leistungsfähigkeit, Motivation und Selbstwahrnehmung. 

Zwischen beiden liegen oft lange Phasen des "Weiterfunktionierens".  

Häufige Ursachen von Burnout

Häufige Ursachen sind: 

  • dauerhafte Überforderung
  • hohe Verantwortung
  • Perfektionismus
  • mangelnde Abgrenzung
  • fehlende Erholungsphasen
  • Konflikte und Rollenkonflikte
  • fehlende Anerkennung

Besonders kritisch sind Kombinationen aus hoher Belastung und geringer Kontrollmöglichkeit. 

Anzeichen bei Menschen in hoher Verantwortung und in Entscheidungsposition

Im Führungskontext zeigen sich Erschöpfung und Burnout anders als erwartet. Hinweise können sein: 

  • anhaltende Müdigkeit trotz Schlaf
  • emotionale Abflachung oder innere Leere
  • zunehmende Distanz zu Mitarbeitenden oder Aufgaben
  • reduzierte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit
  • Zynismus oder innere Abwertung
  • körperliche Symptome ohne klare Ursache

Diese Anzeichen werden oft rationalisiert oder externalisiert - insbesondere dann, wenn Verantwortung für andere getragen wird. 

 

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Menschen mit manifesten Burnout-Syndromen im Rahmen einer qualifizierten therapeutischen Behandlung.

 

-> Therapie bei Erschöpfung und Burnout   Praxis Claudia Frenz: www.claudia-frenz-therapie.de

Warum Erschöpfung in Verantwortung oft spät erkannt wird

 

Mehrere Faktoren begünstigen eine verzögerte Wahrnehmung:

  • hohe Identifikation mit Rolle und Leistung
  • fehlende Erlaubnis zur eigenen Begrenztheit
  • Angst vor Kontrollverlust oder Gesichtsverlust
  • organisationale Kulturen, die Dauerleistung belohnen
  • Mangel an vertraulichem, professionellem Austausch

Erschöpfung bleibt so lange unsichtbar - bis sie sich nicht mehr ignorieren lässt. 

 

Organisationale Bedingungen als Verstärker

Erschöpfung ist selten rein individuell. Häufig wirken organisationale Faktoren verstärkend:

  • unklare Verantwortlichkeiten
  • widersprüchliche Zielssteme
  • permanente Veränderungsprozesse
  • hohe Erwartungsdichte bei begrenzten Ressourcen
  • fehlende Räume für Reflexion und Regeneration

Ohne Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen bleibt jede individuelle Intervention unvollständig. 

Umgang mit Erschöpfung: Perspektiven jenseits von Durchhalten

Nachhaltige Entlastung beginnt nicht mit "mehr Pausen", sondern mit einem differenzierten Blick auf: 

  • persönliche Belastungsmuster
  • Rollenverständnis und Verantwortungslogiken
  • Entscheidungs- und Priorisierungsmechanismen
  • organisationale Dynamiken
  • Möglichkeiten zur Selbstregulation und Regeneration

Hier liegt die Schnittstelle zwischen mentaler Gesundheit, Selbstführung und organisationalem Kontext. 

 

 Sparringspartnerschaft für Führung & Unternehmensführung

Wirksame Maßnahmen sind: 

  • frühzeitige Belastungsanalyse
  • Stressregulation
  • Stärkung der Selbstführung
  • Entwicklung gesunder Abgrenzung
  • Aufbau von Regenereationsfähigkeit
  • Die Frage nach dem Sinn
 zur Abgrenzung: depressive Symptome erkennen (folgt)
 zur Abgrenzung: Brunout ider Depression unterscheiden (folgt)

Stress und Burnout

Meditation als Führungskompetenz

Resilienz



Wenn Erschöpfung oder Überlastung Ihre Führungs- oder Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt, ist frühzeitige Klärung sinnvoll.

Gerne bespreche ich mit Ihnen, ob und wie eine Zusammenarbeit unterstützend sein kann.

 

Rufen Sie mich an oder schreiben mir eine email. 

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